September 2026 - Endspurt bei der Fassaden‐ und Turmsanierung an unserer Dorkirche

Wir freuen uns sehr über den bevorstehenden Abschluss der Fassaden‐ und Turmsanierung unserer schönen Dorkirche in Miersdorf. Das Gerüst wurde schon abgebaut, und nun konnten die abschließenden Arbeiten an der unteren Fassade ringsum in Angriff genommen werden. Diese Arbeiten werden voraussichtlich – wenn alles weiter so gut im Zeitplan läuft – bis Mitte Oktober auch abgeschlossen sein.
Der Maler streicht zeitgleich die Eisengitter aller großen Fenster und die zwei Okulifenster an der Nord‐ und Südfassade; die Fensterlaibungen haben bereits ihr schönes neues Aussehen erhalten. Ganz zum Schluss soll auch noch die bereits reparierte Eingangstür einen neuen Anstrich erhalten – und zwar in dem ursprünglichen Farbton Moosgrün, der bei der Reparatur der Tür unter vielen Schichten entdeckt wurde.
Wir sind sehr dankbar für die sehr gute Zusammenarbeit der verschiedenen Gewerke Hand in Hand, die verlässliche Begleitung und Unterstützung durch das Baubüro im Kirchenkreis Neukölln, für die vielen (oft im Hintergrund unsichtbaren), schnellen und spontanen Helfer aus dem GKR und unserer Kirchengemeinde. Und ganz besonders danken wir an dieser Stelle auch sehr herzlich für die zahlreich eingegangenen Spenden zu diesem großen Bauvorhaben. Es ist so schön zu sehen und zu spüren, dass der Erhalt unseres „Denkmals Dorkirche Miersdorf“ im Dorkern so vielen Menschen wichtig ist und sie uns damit unterstützen.

Selbstverständlich können Sie auch weiterhin das Bauvorhaben zum Erhalt unserer Dorkirche mit einer Spende unterstützen. Jede Spende hilft! Wir danken allen von Herzen! Ihre Spende überweisen Sie gern auf das Konto:

          Evangelischer Kirchenkreisverband Süd
          IBAN: DE03 1005 0000 4955 1904 86
          Verwendungszweck: Miersdorf Spende Kirchenfassade Sanierung

 

 

 

Juli 2026 - Fassaden‐ und Turmsanierung an unserer Dorfkirche kommen voran

So einiges ist nun schon fertig geworden: Der Blitzschutz ist technisch wieder intakt, die Holzschalung des Kirchturms durchrepariert und frisch gestrichen, die vier Ziffernblätter der Uhr erstrahlen wieder in neuem Glanz. Hier ist Malermeister Steffen Scholz, der Tischlerei Haferland und den Blitzschützern von der Firma Macke zu danken. Das Streichen der acht Fenstergitter muss noch kalkuliert werden und soll zum Ende hin erfolgen. Maler Scholz und Tischler Haferland werden voraussichtlich auf dem Wege der Kulanz (je nach Aufwand) auch noch die Kircheneingangstür zum Ende der Baumaßnahme reparieren und streichen.

Doch das eigentlich spannende Thema für uns an unserer wirklich bunt zerklüfteten Fassade ist der Umgang mit dem, was wir da an sandigen abgängigen Partien und solidem Mauerwerk vor uns haben. Wie fasst man das wieder zu einem GANZEN zusammen? Nach vielem Untersuchen, Sondieren und Beraten ist nun alles abgestimmt. Wie schon zuletzt formuliert, wollen wir mit der Sanierung die historische Substanz bewahren, die Schutzfunktion der Fassade wiederherstellen und das Erscheinungsbild unserer Kirche behutsam erneuern. Was das im Einzelnen an unserer Kirche bedeutet und wie es geschehen darf, das ist bei einem Baudenkmal nicht so einfach. Die Firma Grundmann Restaurierung aus der Lausitz und der Restaurator Tom Zimmermann aus Potsdam haben hier unterschiedliche Ansätze und Vorschläge unterbreitet und das mussten wir mit Herrn Schirrmacher von der Unteren Denkmalschutzbehörde beraten.

Am 1. Juli schließlich einigten wir uns zusammen mit der Vertreterin des Landesamtes für Denkmalpflege Frau Prokop auf folgendes Konzept: Alle Fugen und sichtbare Putzteile werden in einem sandigen Kalkmörtel mit gröberen Sandzuschlägen und den alten Zwickelsteinen wiederhergestellt. Nur auf der Nord‐ und Westseite werden ein paar noch erhaltene bauzeitliche Reste des Putzes und der Fugen (ca. 14 m²) sorgsam konserviert, d.h. gefestigt und so ergänzt, dass sie die nächsten 30 Jahre weiter überdauern können. Mitte Juli wird das Turmgerüst fallen und dann soll es nur noch bis in den September hinein dauern, dass auch die Arbeiten an der Fassade abgeschlossen werden können.

Das Budget ist aufgrund der notwendigen Konservierung und einiger Mehraufwände bei den Reparaturen am Turm um ca. 5.000 Euro auf rund 140.000 Euro gestiegen. Die Zusage zum beantragten Zuschuss aus der Denkmalpflege von maximal 7.700 Euro wird von uns weiterhin hoffnungsvoll erwartet!

Unsere Gottesdienste finden weiterhin in der Kirche statt. Wir bitten um Verständnis für mögliche Einschränkungen während der Bauzeit.

 

Mai 2026 - Fassaden- und Turmsanierung an unserer Dorfkirche hat begonnen

Die bauliche Geschichte unserer Dorfkirche in Miersdorf reicht vermutlich bis ins 14. Jahrhundert zurück. Über viele Generationen hinweg haben Umbauten, Reparaturen und Neugestaltungen das Gotteshaus geprägt und ihm sein heutiges Gesicht verliehen.

Die Außenmauern aus Feldsteinen im sogenannten Zyklopenmauerwerk sowie die später ergänzten Ziegelbereiche zeugen von dieser langen und bewegten Geschichte. Die Verfugung der Fassade ist in weiten Teilen stark geschädigt, der Mörtel hat seine Bindung verloren, und es kommt zu Ablösungen. Frühere und z. T. unsachgemäße Ausbesserungen konnten den Verfall nicht dauerhaft aufhalten.

Mit der geplanten Fassadensanierung möchten wir die historische Substanz bewahren, die Schutzfunktion der Fassade wiederherstellen und das Erscheinungsbild unserer Kirche behutsam erneuern. Sie war über Jahrhunderte hinweg Ort des Glaubens, der Gemeinschaft und des Lebens. So soll sie auch kommenden Generationen ein Ort des Gebets und der Begegnung bleiben.

Ergänzend sind Arbeiten am Turm vorgesehen: Die Holzverschalung erhält einen neuen Anstrich zum Schutz vor Witterung. Zudem werden einzelne beschädigte Bretter geprüft und bei Bedarf ausgetauscht. Alle Arbeiten sind von Mai bis ca. September geplant. Die beauftragten Kostenvoranschläge belaufen sich derzeit auf 135.000 Euro, die wir aus eigenen Baurücklagen finanzieren. Ein geringer Zuschuss aus der Denkmalpflege von maximal 7.700 Euro ist beantragt, ob und in welcher Höhe dieser überhaupt genehmigt wird, bleibt abzuwarten.

Für die fachlich kompetente Planung, baubegleitende Beratung und hilfreiche Unterstützung aus dem Baubüro im Kirchenkreis Neukölln durch Herrn Guder sind wir sehr dankbar!